Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Idee einer Kaufprämie für E-Autos
(ots) - Allen Abgas-Diskussionen zum Trotz: Die
Elektromobilität kommt nicht in Schwung. Gerade einmal 40 000
dieser Autos sind bisher zugelassen. Das von Angela Merkel
ausgerufene Ziel, bis 2020 eine Million batterieelektrisch
angetriebene Fahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, ist in weite
Ferne gerückt. Natürlich könnte eine Kaufprämie ein Anreiz sein,
mehr Kunden für E-Autos zu begeistern. In einigen europäischen
Ländern hat das gefruchtet. Die aber haben zudem eine Reihe anderer
Maßnahmen vorgenommen, um dem alternativen Antrieb den Weg zu
bereiten. So gibt es in den Niederlanden beispielsweise ein weit
verzweigtes Netz von Ladestationen. Planungen dieser Art gibt es auch
in Deutschland. Autoindustrie und Politik sind in Gesprächen, an
Autobahnen Schnellladestationen zu installieren. Das alles
kostet Geld - darf aber keinesfalls zu Lasten der Steuerzahler gehen.
Überlegungen, die Mineralölsteuer als Gegenfinanzierung zu erhöhen,
sind der falsche Ansatz. Benzin- oder Dieselfahrer sind nicht die
Prämienzahler für E-Autos. Dass Merkel einst eine Kaufprämie für
Autos dieser Art strikt abgelehnt hat, ist indessen zu
vernachlässigen. Sie hatte sich bekanntlich auch gegen die Pkw-Maut
ausgesprochen und war dann doch eingeknickt.
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Andreas Kolesch
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Datum: 12.11.2015 - 21:00 Uhr
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