WAZ: Keine Garantie für hohe Dividenden
- Kommentar von Ulf Meinke zu RWE und den Städten
(ots) - Die Krise des Energieversorgers RWE trifft auch die
Städte in der Region. Traditionell sind sie eng mit dem Unternehmen
verbunden. Dortmund als Sitz der RWE-Vorgängerin VEW spielt dabei
eine besondere Rolle. Unter den Kommunen ist Dortmund der größte
Einzelaktionär. Entsprechend stark bekommt es die Stadt zu spüren,
wenn RWE nun nicht mehr - wie über viele Jahre hinweg - stolze
Gewinnausschüttungen beisteuert.
Die Dividenden des Energiekonzerns dienen auch dazu, die Verluste
aus dem öffentlichen Nahverkehr auszugleichen. Kommt weniger Geld in
die Kasse, dürfte es schwieriger werden, das System der
Quersubventionierung aufrechtzuerhalten.
Bislang können es die Dortmunder Stadtwerke noch auffangen, wenn
RWE weniger Geld abwirft. Doch der Druck steigt. Stadt und Stadtwerke
sollten sich finanziell unabhängig machen von RWE. Für jeden klugen
Aktionär gilt schließlich: Fest einplanen sollte man eine Dividende
nie.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.11.2015 - 18:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1286213
Anzahl Zeichen: 1221
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Keine Garantie für hohe Dividenden
- Kommentar von Ulf Meinke zu RWE und den Städten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...