Lausitzer Rundschau: Wir brauchen endlich einen Plan
Zur Flüchtlingskrise in Europa
(ots) - Viele Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder
Eritrea bleiben auf absehbare Zeit in Deutschland. Darauf stellen
sich Bürgerinnen und Bürger in der Lausitz vorbildlich ein. In
Lübbenau haben sich Einwohner beim Runden Tisch auf ein
Willkommensfest und Deutschkurse für die Neuankömmlinge verständigt.
In Senftenberg machen Asylbewerber demnächst bei "Brecht auf!" mit
und tragen Texte an der Neuen Bühne vor. Das Engagement der Lausitzer
ist wichtig und hält Fremdenhasser auf Distanz. Damit ist es aber
nicht getan. Sachsen und Brandenburg brauchen weitere Unterkünfte,
Polizisten, Richter, Lehrer und Helfer für Aufnahme und Integration.
Das kostet mehr Geld und darf nicht planlos laufen. Hier ist nun die
Bundesregierung gefragt. Die hat zwar andere Baustellen: die
Rückführung von abgelehnten Asylbegehrenden, eine Lösung für die
EU-weite Verteilung sowie Hilfsvereinbarungen wie mit der Türkei,
damit Schutzsuchende aus Kriegsgebieten nicht allein Westeuropa als
Zufluchtsort begreifen. Alles zusammen gehört in eine schlüssige
Strategie zu Asyl und Einwanderung.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik(at)lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.09.2015 - 22:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1265900
Anzahl Zeichen: 1345
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Lausitzer Rundschau: Wir brauchen endlich einen Plan
Zur Flüchtlingskrise in Europa"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Das jüngste Länderspiel gegen die Türkei hat
gezeigt, wie Integration in ihrer schönsten Vollendung funktioniert:
"Unser" Mesut Özil schoss Deutschland in aller Bescheidenheit mit zum
Sieg, und die Fans der Verlierer zeigten sich auf ...
Selten ist eine großspurig angekündigte
Gesetzesänderung so pulverisiert worden wie jetzt die
Hinzuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger. Ganze 20 Euro mehr
dürfen sie von ihrem Arbeitseinkommen behalten. Und das auch nur,
wenn der Job mi ...
Es war eine fast schon unvermeidliche, eine
längstens überfällige Entscheidung, den chinesischen Bürgerrechtler
Liu Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis zu ehren. Das Regime in Peking
hat mit seinen Drohungen ungewollt einiges dazu beigetragen, d ...