WAZ: Bahn lässt sich auf Preiskampf ein
- Kommentar von Wolfgang Mulke zu Bahnpreisen
(ots) - In einer Sache ist die Deutsche Bahn stets
pünktlich: Alle Jahre wieder kündigt sie im September neue Preise
oder Rabattmodelle an.
Meistens ging es um die Frage, um wie viel teurer Bahnfahren wird.
Diesmal gibt es eine Nullrunde, jedenfalls im Fernverkehr. Der
wachsende Wettbewerb, insbesondere mit den Fernbussen, vermasselt der
Bahn so nachhaltig das Geschäft, dass sie sich nun auf einen
Preiskampf einlässt.
Die Rechnung kann nur aufgehen, wenn deutlich mehr Kunden für eine
Zugfahrt gewonnen werden können. Wenn das nicht gelingt, wird der
Fernverkehr schnell zum ökonomischen Sorgenkind. Immerhin müssen in
den nächsten Jahren viele Milliarden Euro für neue Züge aufgebracht
werden. Dazu bedarf es erklecklicher Erträge. Zugleich darf die
Billigstrategie nicht zulasten der Qualität gehen. Insbesondere bei
der Pünktlichkeit lässt das Angebot zu wünschen übrig.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.09.2015 - 18:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1262818
Anzahl Zeichen: 1160
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Bahn lässt sich auf Preiskampf ein
- Kommentar von Wolfgang Mulke zu Bahnpreisen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...