WAZ: Es muss viel geschehen. Kommentar von Michael Kohlstadt zu Flüchtlingen
(ots) - Deutschlands Wirtschaft steckt in der Jobklemme. In
manchen Branchen ist der Fachkräftemangel längst Wirklichkeit.
Gleichzeitig drängen so viele Asylbewerber ins Land wie nie. Bei
einer Anerkennungsquote von derzeit 60 Prozent kann man damit
rechnen, dass Hunderttausende in Deutschland bleiben werden. Das muss
man als Chance begreifen. Viele Flüchtlinge gelten als gut
ausgebildet. Aber längst nicht alle sind es auch. Hier muss eine
Menge geschehen. Nicht gleich jeder Syrer ist Arzt oder Apotheker.
Doch das deutsche (Aus-)bildungssystem ist weder ausgerichtet noch
vorbereitet auf die aktuelle Situation. Das 2012 von der
Bundesregierung verabschiedete Anerkennungsgesetz setzt zwar den
rechtlichen Rahmen, um die Potenziale der Zuwanderer für den
deutschen Arbeitsmarkt heben zu können. Doch nun müssen dringend neue
Strukturen aufgebaut und vorhandene Einrichtungen, wie etwa die
zentrale IHK-Stelle in Nürnberg, gestärkt werden. Und: Eine
Anerkennung ist noch kein Job. Am Ende müssen die Unternehmen selbst
mitziehen - und die Flüchtlinge auch einstellen.
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Datum: 01.09.2015 - 19:11 Uhr
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