WAZ: Die Mitarbeiter zählen wenig
- Kommentar von Sven Frohwein zu Vapiano
(ots) - Waren Sie schon einmal bei Vapiano und haben für
Nudeln und Salat angestanden? Zugegeben, das McDonald's-Prinzip in
Kombination mit italienischen Speisen muss man mögen. Wer nicht auf
den Kellner verzichten möchte, der ist bei der Gastrokette falsch.
Das zumeist junge Vapiano-Publikum stört sich daran offenbar nicht.
Auch Berichte über die angeblichen Manipulation von
Stundenabrechnungen haben Vapiano bislang nicht die Bilanz verhagelt.
Die Kunden scheint kaum zu interessieren, wie viele Überstunden der
Pizzabäcker leistet, damit die Kette wachsen kann. Kein Einzelfall:
McDonald's' Ruf als eines der beliebtesten Restaurants macht weniger
die Diskussion um Hungerlöhne als das fade Speisenangebot zu
schaffen.
Systemgastronomen bekommen immer erst dann ein Problem, wenn mit
dem Essen etwas nicht stimmt. Das musste vor allem Burger King 2014
schmerzvoll erfahren. Gähnende Leere herrschte in vielen Restaurants
nach einem TV-Bericht, in dem von massiven Hygienemängeln die Rede
war. Im Beitrag kamen auch die prekären Arbeitsbedingungen zur
Sprache. Das Medienecho aber galt vor allem den längst abgelaufenen
Lebensmitteln, die trotzdem verkauft wurden. Sehr schade.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.07.2015 - 19:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1239547
Anzahl Zeichen: 1498
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Die Mitarbeiter zählen wenig
- Kommentar von Sven Frohwein zu Vapiano"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...