Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Absturz der Gerry-Weber-Aktie
(ots) - Wenn ein börsennotiertes Unternehmen dreimal
innerhalb von zwölf Monaten seine Prognosen nach unten korrigieren
muss, hat das natürlich Folgen für den Aktienkurs. Anleger
verkaufen, der Kurs fällt. Doch gleich um 30 Prozent an einem
einzigen Tag!? Was Gerry Weber hier insbesondere seinen
Kleinaktionären zumutet, ist schon ein starkes Stück. Die Diskrepanz
zwischen den in Aussicht gestellten Gewinnen - 126 Millionen Euro -
und den tatsächlich erreichten Gewinnen - 82 Millionen Euro - ist
einfach zu groß. Die notwendige Korrektur der Bilanz nun allein auf
schlechtes Wetter oder Rabattschlachten zu schieben, erscheint dabei
allzu billig. Haben sich die Modestrategen rund um den neuen
Vorstandsvorsitzenden Ralf Weber bei ihren Geschäftsprognosen derart
verkalkuliert? Hat das Unternehmen ein Kostenproblem? Oder haben
die Designer nicht mehr den Geschmack ihrer weiblichen Kundschaft
getroffen? Eine schlüssige Erklärung blieb gestern aus. Aktionäre,
die gestern nicht verkauft haben, dürften sich geprellt fühlen.
Kleiner Trost: Sie können das Aktientief natürlich aussitzen. Dabei
weiß niemand, wie lange es dauert, bis die einst so erfolgreiche
Gerry- Weber-Aktie wieder an ihre alten Höhen anknüpft. Auf Ralf
Weber kommt viel Arbeit zu.
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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 10.06.2015 - 21:00 Uhr
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