WAZ: Ein Tiefschlag für das Unternehmen. Kommentar von Rolf Obertreis zur Deutschen Bank
(ots) - Es muss schon viel zusammenkommen, wenn ein
Vorstandsmitglied der Deutschen Bank aufgibt. Sehr viel. Zumal dann,
wenn er 25 Jahre für die Bank gearbeitet hat. Der Abgang von Rainer
Neske ist ein weiterer Tiefschlag für das größte deutsche Geldhaus -
und mehr als ein Denkzettel für die beiden Co-Vorstandschefs Anshu
Jain und Jürgen Fitschen. Seit drei Jahren mühen sie sich, die
Deutsche Bank wieder in die Spur zu bekommen. Davon ist nicht sehr
viel zu sehen. Es kommt einiges zusammen: Milliardenstrafen, ein
dümpelnder Aktienkurs, der kaum wahrnehmbare Kulturwandel, Fitschen
vor Gericht und eine strategische Kurvenfahrt. Die Postbank war auch
für Jain noch vor einem Jahr das große Los und eine Stütze auf dem
Weg, die Deutsche Bank im Privatkundengeschäft in Europa zur
unangefochtenen Nummer eins zu machen. Das ist längst Makulatur. Jain
sieht die Postbank auf einmal als Ballast und stößt sie ab. Dazu will
er auch noch 200 Filialen der Deutschen Bank dicht machen. Das musste
Neske als Affront auffassen.
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Datum: 19.05.2015 - 19:24 Uhr
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