WAZ: Innovationen nicht aufs Spiel setzen
- Kommentar von Frank Meßing zu Siemens
(ots) - Nicht nur die Versorger hat die Energiewende kalt
erwischt. Auch die Kraftwerksbauer leiden darunter. Nicht nur aus
Deutschland bleiben die Bestellungen aus. Der Markt ist im Umbruch.
Wenn Siemens seine Energiesparte nun umbaut, ist das sicherlich
wichtig und richtig.
Die Neuaufstellung kommt allerdings recht spät. Allzu lange hat
der Konzern vornehmlich auf große Turbinen und Generatoren gesetzt.
Im Angebot von kleinen und mittleren Anlagen, die den Trend zur
dezentralen Energieversorgung aufgreifen, hat Siemens eine offene
Flanke, die es zu schließen gilt.
Wenn das Mülheimer Werk, das für die ganz großen Maschinen
ausgelegt ist, jetzt die Fertigung einiger Komponenten verlieren
soll, bedeutet das tiefe Einschnitte. An der Ruhr sitzen aber auch
riesige Entwicklungsabteilungen für die Dampfturbine und den
Generator, die Siemens auf keinen Fall opfern sollte.
Einige Hundert Ingenieure forschen nach Innovationen bei der
Gasturbine. Sie sorgen dafür, dass Siemens seine
Technologieführerschaft behält. Der Konzern muss gerüstet bleiben für
die Zeit, wenn die politische Unsicherheit überwunden ist und die
Konjunktur wieder anzieht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.05.2015 - 19:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1208469
Anzahl Zeichen: 1480
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Innovationen nicht aufs Spiel setzen
- Kommentar von Frank Meßing zu Siemens"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...