Mitteldeutsche Zeitung: zu Luftsicherheit und MH 17
(ots) - Dem Auswärtigen Amt lagen Warnungen vor. Sie wurden
wahrgenommen. Und es wurden Schlüsse daraus gezogen, aber eben andere
als die aktuellen Kritiker nun fordern. Berlin hielt es für
ausreichend, dass die Regierung in Kiew nur noch Flüge oberhalb von
knapp 10 000 Metern gestattete, nachdem eine ukrainische
Militärmaschine bei etwa 6 000 Metern abgeschossen worden war. Konnte
damit gerechnet werden, dass auf ausländische Passagierjets gezielt
würde? Dass Raketen noch höher reichen? Wäre es besser gewesen, auch
für den Fall eines Irrtums vorzusorgen? Das Auswärtige Amt sei keine
Luftsicherheitsbehörde, sagt dessen Sprecher. Ein Satz, den er besser
unterlassen hätte. Bei der Entscheidung ging es um Politik. Berlin
wollte Kiew nicht bloßstellen. In ähnlichen Fall würde die
Bundesregierung künftig wohl anders entscheiden.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.04.2015 - 19:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1204890
Anzahl Zeichen: 1045
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...