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Wer als Anfänger in die Programmiererei einsteigen will, sollte
beim Roboter-Bausatz nicht sparen. All-inclusive-Bausätze von Lego
und Fischertechnik sind zwar keine Schnäppchen, sorgen aber mit
verständlichen Anleitungen für Bau- und Bastelspaß von Beginn an,
schreibt das Magazin Make in seinem Robotik-Schwerpunkt in der
aktuellen Ausgabe 2/2015.
Sieben Roboter-Plattformen hat die Redaktion von Make auf den
Prüfstand gestellt. Von günstig bis teuer, von einfach bis luxuriös
war alles dabei: Wegen der grafischen Entwicklungsumgebung und der
einfachen Anleitung eignen sich die Bausätze von Lego und
Fischertechnik sehr gut für Anfänger.
Der Kampfroboter aus dem Lego Mindstorms EV3 Baukasten für 300
Euro kann fahren, Kugeln verschießen und ausweichen. Der Robo TXT
Discovery von Fischertechnik kostet 350 Euro, hat aber auch mehr
Rechenpower und Zubehör, beispielsweise eine Webcam mit
Objekterkennung. Für deutlich weniger Geld kann man mit gebrauchten
Lego Spybotics Programmieren lernen. Den leistungsschwachen Robotern,
die es bei eBay schon für rund 10 Euro gibt, kann man mit wenigen
Zeilen Code das Kolonnefahren beibringen. Wie das funktioniert,
beschreibt Make in einem 8-seitigen Artikel.
Roboter auf Arduino-Basis haben Vor- und Nachteile: "Eine
Dokumentation gibt es oft nur online und auf Englisch", erklärt
Daniel Bachfeld, Chefredakteur von Make. "Hier ist Eigeninitiative
gefragt. Dafür sind Arduino-Roboter echte Open-Source-Hardware mit
aktiver Anhängerschaft, die fleißig Projekte teilt und bespricht."
Der Arduino Robot bringt schon einiges mit und lässt sich für eigene
Projekte noch erweitern. Makeblocks Starter Robot Kit-Blue ist aus
Aluminium und dank starker Motoren Outdoor-tauglich.
Für Bastel-Profis empfiehlt die Redaktion den Robot Arm für 70
Euro, der wie ein Industrieroboter aussieht und sich für tolle
Maker-Projekte eignet. Zudem stellt Make in seinem
Robotik-Schwerpunkt einen günstigen Arduino-kompatiblen Robot vor,
den selbst Schüler und Hobby-Robotiker leicht nachbauen und
programmieren können.
Das Magazin Make (früher c't Hacks) gibt es für 9,90 Euro im
ausgesuchten Zeitschriftenhandel oder im heise-shop.
Das Magazin Make und die Veranstaltung Maker Faire wollen die
Begeisterung für Technik, Wissenschaft und IT sowie den kreativen
Umgang damit fördern. Am 6. + 7. Juni findet zum dritten Mal die
Maker Faire in Hannover statt, am 3. + 4. Oktober hat die Maker Faire
in Berlin Premiere.
Pressekontakt:
Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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