WAZ: Die Risiken tragen letztlich die Bürger
- Kommentar von Stefan Schulte zu den Stadtwerken
(ots) - Jahrzehntelang haben Stadtwerke im Ruhrgebiet
verlässlich ihre klammen Städte, vielerorts auch die Verkehrsbetriebe
gestützt. Dass nun die Stadt Duisburg 200 Millionen Euro aufnehmen
muss, um ihre Tochter zu retten, ist an Dramatik kaum zu überbieten.
Das sich bisher gegenseitig stützende Kartenhaus fällt in sich
zusammen. Die Energiewende sei daran schuld, meint Duisburgs OB Sören
Link. Doch da macht er es sich viel zu einfach.
Richtig ist: Der Ausbau des Ökostroms macht Kohlekraftwerke immer
unrentabler. Richtig ist aber auch: Das weiß man nicht erst seit
gestern, sondern seit Jahren - und damit auch um die Gefahr für die
Stadtwerke. Dass sie zugleich die Verluste der Verkehrsbetriebe
auffangen müssen, ist hausgemacht und hat nichts mit der Energiewende
zu tun. Die Beteiligung am Kohleverstromer Steag macht die Risiken
nicht eben geringer. Risiken, die am Ende allein die Bürger tragen.
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Datum: 16.04.2015 - 18:14 Uhr
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