neues deutschland: Malis Ex-Premier Moussa Mara sieht Fortschritte im Friedensprozess
(ots) - Nach Ansicht des früheren malischen
Premierministers Moussa Mara hat der Friedensprozess in seiner Heimat
große Fortschritte gemacht. "Die Regierung hat dem in Algier
ausgehandelten Friedensabkommen trotz mancherlei Bedenken bereits
zugestimmt und auch ein Teil der im Norden aktiven bewaffneten
Gruppen hat zugestimmt", sagte Mara im Interview mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe).
Mara, der von April 2014 bis Januar 2015 die Regierungsgeschäfte
führte, zeigte sich optimistisch, dass dieses Friedensabkommen länger
Bestand hat als die vorangegangenen: "Im Unterschied zu früheren
Abkommen war dieses Mal die Zivilgesellschaft in alle
Verhandlungsetappen involviert." Gegen diejenigen bewaffneten
Gruppen, die sich weiter verweigern, werde hart vorgegangen:
"Zuallererst mit juristischen Mitteln, aber im Zweifel auch mit
militärischen." Der Friedensprozess müsse weitergehen. "Dafür werden
wir alle notwendigen Mittel ergreifen." Allerdings habe Malis Armee
"zurzeit nicht die Mittel, um die Sicherheit im Norden zu
gewährleisten. Wir bleiben deswegen tatsächlich von externen
Unterstützern abhängig." Statt bilateraler Hilfe wie bisher von
Frankreich und Tschad plädiert Mara für die Stärkung der
multilateralen UN-Mission.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.04.2015 - 05:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1199008
Anzahl Zeichen: 1555
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
neues deutschland: Malis Ex-Premier Moussa Mara sieht Fortschritte im Friedensprozess"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Jeder siebte Mensch hungert - 925 Millionen laut
dem neuesten Welthunger-Index. Die globale Hungerbekämpfung kommt
allen Appellen und Welternährungsgipfeln zum Trotz nicht voran. Das
hat systemische Gründe: die von der Weltbank und dem Internat ...
Kommt es zum allseits befürchteten Währungskrieg
oder nicht? Jene Frage überschattete die Jahrestagung des
Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Eine Antwort
vom Washingtoner Treffen zu erwarten, wäre indes vermessen gewesen. ...
D ie von der FDP so lautstark propagierte
Lockerung der Zuverdienstregelungen für Hartz-IV-Bezieher ist gar
keine. Denn ein Großteil der 1,4 Millionen Aufstocker wird leer
ausgehen. So sehen die neuen Regelungen vor, dass nur diejenige ...