Mitteldeutsche Zeitung: zum Bürgerdialog
(ots) - Als Merkels Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) den
Begriff "Bürgerdialog" 2002 gebrauchte, mokierten sich manche Medien
darüber, dass er ihn aus der Regierungserklärung Willy Brandts von
1973 "abgekupfert" hatte. Wenn Merkel sich ohne Quellenangabe aus dem
Repertoire der deutschen Sozialdemokratie bedient, wundert es
niemanden mehr. Sogar Sigmar Gabriel macht brav mit. Das ist klug.
Denn besser als andere in der SPD hat deren Vorsitzender erkannt, wie
sehr sich die Politik von den Menschen entfernt hat. Und umgekehrt.
Der Bürgerdialog, kommt noch ein wenig technokratisch daher. Aber er
ist ein Versuch, die Distanz zu überwinden. Das lohnt sich allemal.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 13.04.2015 - 20:16 Uhr
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