Rheinische Post: Grüne beklagen mangelndes Engagement für Sinti und Roma
(ots) - Zum Internationalen Tag der Sinti und Roma am
heutigen Mittwoch haben die Grünen mangelndes Engagement der
Bundesregierung beklagt. "Bislang tut sie zu wenig, um der
Diskriminierung von Sinti und Roma ein Ende zu setzen und ihre
gesellschaftliche Teilhabe zu fördern", sagte Innenexperte Volker
Beck der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochausgabe). Bestätigt fühlen sich die Grünen durch die
Regierungsantwort auf eine kleine Anfrage. Regelmäßige Zusammenarbeit
der Nationalen Kontaktstelle für Sinti und Roma mit
Antidiskriminierungsexperten sei nicht vorgesehen, obwohl die EU
gerade das Koordinierungsdefizit in Deutschland kritisierte. Das
Innenministerium verweist darauf, dass es keine speziellen Programme
für Sinti und Roma gebe, sondern diese die allgemeinen Projekte
verschiedener Ministerien nutzen könnten. In der fehlenden
Koordination sieht Grünen-Politiker Tom Koenigs einen zentralen
Grund, warum Deutschland nur eine von 22 Vorgaben der EU erfüllt hat.
Es sei zudem eine "Unverschämtheit", wenn die Regierung das erst nach
massivem Druck gebildete Beratungsgremium als eigenen Erfolg
verkaufe.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.04.2015 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1196030
Anzahl Zeichen: 1392
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Grüne beklagen mangelndes Engagement für Sinti und Roma"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...