Rheinische Post: Flüchtlinge: Städtebund fordert "Aktionsplan" von Bund, Ländern und Kommunen
(ots) - Der Städte- und Gemeindebund hat zur
Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen einen gemeinsamen
"Aktionsplan" von Bund, Ländern und Kommunen gefordert. Dieser sollte
auf "einem Flüchtlingsgipfel" vereinbart werden", sagte
Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Es sei davon auszugehen, dass
die Flüchtlinge in absehbarer Zeit nicht in ihre Länder zurückgehen
könnten, da ihre Heimatgebiete systematisch zerstört würden. "Deshalb
brauchen wir eine langfristige und nachhaltige Planung und
Organisation der Flüchtlingspolitik", betonte Landsberg. Landsberg
mahnte auch an, dass über Asylanträge innerhalb von drei Monaten
entschieden werden müsste und die Länder die abgelehnten Bewerber
konsequent abschieben müssten. "Andernfalls wird die Bereitschaft der
Bevölkerung, Flüchtlingen zu helfen, abnehmen", sagte der
Städtebund-Chef. Die anerkannten Flüchtlinge sollten hingegen die
Erstaufnahmeeinrichtungen schnell verlassen, in ihrer neuen Kommune
"sofort arbeiten dürfen" und an von Bund und Ländern zu
finanzierenden Integrationsmaßnahmen wie Sprachunterricht teilnehmen,
erklärte Landsberg.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.04.2015 - 13:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1195297
Anzahl Zeichen: 1433
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Flüchtlinge: Städtebund fordert "Aktionsplan" von Bund, Ländern und Kommunen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...