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KindlicherÜbermut: Zwei von fünf Rheinländern vertrauen blind der Haftpflichtversicherung / Nur jede zweite Versicherung deckt durch Kleinkinder verursachte Schäden ab

ID: 1190282

(ots) - Mit dem Fußball durch die Fensterscheibe oder
dem Dreirad gegen das Auto des Nachbarn - ein Augenblick kindlichen
Übermuts kann einen erheblichen Schaden verursachen. Zur Frage, wer
haftet, reagieren Eltern sehr unterschiedlich, vor allem bei
kleineren Kindern: 42 Prozent der Rheinländer vertrauen auch beim
Nachwuchs unter sieben Jahre auf die private Haftpflichtversicherung,
sieben Prozent bezahlen den Schaden aus eigener Tasche, und nur ein
Prozent beruft sich auf die Gesetzeslage, wonach sie für nicht
deliktfähige Kinder nicht haften. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage
der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1.000 Bürgern in
Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Vielen Eltern fehlt das Bewusstsein, wann sie für durch ihre
Kinder verursachte Schäden aufkommen müssen. Zwölf Prozent der
Befragten haben sich darüber noch keine Gedanken gemacht. Rheinländer
zwischen 35 und 44 Jahren sind diesbezüglich besonders arglos, obwohl
Eltern dieser Altersgruppe häufig eine Tochter oder einen Sohn im
Kleinkindalter haben.

"Schäden durch spielende Kinder sind keine Seltenheit. Die
Spannbreite reicht von Saftflecken auf dem Sofa des Nachbarn bis zu
Unfällen im Straßenverkehr. Das kann schnell ziemlich teuer werden",
weiß Christoph Hartmann, Pressesprecher und Leiter
Unternehmenskommunikation der Provinzial Rheinland. "Deshalb ist es
wichtig, sich frühzeitig zu informieren, für welche Schäden man
aufkommen muss, wann die Versicherung einspringt und wann die Pflicht
zum Schadenersatz entfällt", so Hartmann.

Mehrheit fühlt sich moralisch zum Schadensersatz verpflichtet

Denn der Grundsatz "Eltern haften für ihre Kinder" gilt nicht
uneingeschränkt. Der Gesetzgeber sagt: Kinder unter sieben Jahren
sind nicht deliktfähig - im Straßenverkehr, wo es besonders teuer




werden kann, sogar bis zehn Jahre. Haben Eltern ihre Aufsichtspflicht
nicht verletzt, können sie für Missgeschicke ihrer Kinder nicht
belangt werden.

Trotz der Rechtslage: 99 Prozent der Rheinländer wollen den
Geschädigten nicht auf seinen Kosten sitzen lassen. Die Eltern fühlen
sich moralisch verpflichtet, den Schaden, den ihre Kinder verursacht
haben, zu übernehmen. Rund jedem zehnten Befragten ist so ein Vorfall
so unangenehm, dass sie ihn aus eigener Tasche zahlen würden, so die
Umfrage. "Oft handelt es sich um das Hab und Gut von Nachbarn,
Freunden und Bekannten. Und ein Kratzer in der Beifahrertür kann den
Nachbarschaftsfrieden schnell auf die Probe stellen", erklärt
Christoph Hartmann von der Provinzial.

Haftpflichtversicherung mit Kleinkindschutz noch die Ausnahme

Rund 40 Prozent der Rheinländer vertrauen auch in diesem Fall auf
ihre Privathaftpflichtversicherung und wähnen sich damit auf der
sicheren Seite. Doch nur die Hälfte aller Familientarife enthält
einen ergänzenden Schutz für kleine Kinder. Hinzu kommt, dass die
Entschädigungssumme oft begrenzt ist. "Junge Eltern sollten bei der
Wahl der Police darauf achten, dass auch Schäden deliktunfähiger
Kinder problemlos reguliert werden. Diese wichtige
Deckungserweiterung muss oft nicht einmal mit zusätzlichen Kosten
verbunden sein, ist aber nicht zwangsläufig in jedem Tarif
vorhanden", erläutert Hartmann. Er empfiehlt, die
Versicherungsbedingungen gründlich zu studieren und die Geburt eines
Kindes der Versicherung zu melden.

Hintergrundinformationen

Für die Trendstudie "Pleiten, Pech und Pannen der Rheinländer" im
Auftrag der Provinzial wurden Ende 2014 insgesamt 1.000 Rheinländer
zwischen 18 und 65 Jahren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
befragt. Die Ergebnisse wurden auf ganze Zahlen gerundet.

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Provinzial Rheinland Versicherungen

Die Provinzial Rheinland gehört zu den führenden deutschen
Versicherungsunternehmen und ist Marktführer in ihrem
Geschäftsgebiet. Mehr als 2.100 fest angestellte Mitarbeiter in der
Düsseldorfer Zentrale und 2.500 Versicherungsfachleute in 620
Geschäftsstellen sowie 46 im Versicherunggeschäft aktive Sparkassen
engagieren sich für rund zwei Millionen Kunden in den
Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Koblenz und Trier. Mit fast 6
Millionen Versicherungsverträgen erzielt die Provinzial jährlich
Beitragseinnahmen von über 2,4 Milliarden Euro.



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Provinzial Rheinland Versicherung AG
Pressesprecher
40195 Düsseldorf
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