WAZ: Führungsduo mit wenig Fortune
- Kommentar von Frank Meßing zur Deutschen Bank
(ots) - Milliarden haben die Investmentbanker der Deutschen
Bank bereits verbrannt. Und ein Ende der teuren Rechtsstreitigkeiten
und Vergleiche ist nicht in Sicht. Dass Deutschlands größtes Geldhaus
ausgerechnet diesen problembeladenen Bereich für heilig erklärt und
beim bevorstehenden Konzernumbau ausnimmt, ist nur damit zu erklären,
dass mit Investmentbanking unter dem Strich immer noch Geld zu
verdienen ist.
Stattdessen stellt das mit wenig Fortune agierende Führungsduo
Anshu Jain und Jürgen Fitschen das Privatkundengeschäft mit Millionen
Betroffenen zur Disposition. Den Schritt sind die Frankfurter schon
einmal 1999 mit der Gründung der Deutschen Bank 24 gegangen und
krachend gescheitert. Zu den Gedankenspielen von Jain und Fitschen
gehört nun auch, die Postbank an die Börse zu bringen. Deren Kunden
bekommen bereits den kalten Atem der Konzernmutter zu spüren. Wer die
geplanten Gebühren für Papierüberweisungen nicht zahlen will, dem
droht der Rauswurf.
Bei allem Reformbedarf muss die Deutsche Bank aufpassen, dass sie
ihr Image bei ihren 27 Millionen Privat- und Geschäftskunden nicht
endgültig aufs Spiel setzt.
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Datum: 23.03.2015 - 20:11 Uhr
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