Rheinische Post: Kommentar /
Blockupy muss sich von Gewalt distanzieren
= Von Martin Kessler
(ots) - Die Gewalttäter bilden zwar nur eine kleine
Minderheit bei den Protestierern von Blockupy. Aber sie bestimmen die
Schlagzeilen. Mit ihren sinnlosen Attacken auf Polizisten,
öffentliches und privates Eigentum diskreditieren sie die Anliegen
der Protestbewegung, die durchaus berechtigte Fragen stellt. Wem
nützt die Rettungspolitik der Euro-Gruppe und der Europäischen
Zentralbank (EZB)? Warum flutet die Notenbank die europäische
Wirtschaft mit Billionen, wenn zugleich kein Geld für die Obdachlosen
in Griechenland da ist? Warum zahlen die Reichen in Südeuropa so
wenig Steuern? Wer trägt die Last der Anpassungsprogramme in
Griechenland, Spanien, Portugal oder Irland? Alles richtige Fragen.
Doch die Debatte darüber geht unter, wenn Gewalttäter aus ganz Europa
die Eröffnung der neuen EZB-Zentrale in Frankfurt zum Anlass nehmen,
wieder einmal richtig Randale zu machen. Sie unterscheiden sich darin
kaum von Fußball-Hooligans, die ebenfalls Gefallen an Gewaltritualen
finden. Die Blockupy-Bewegung muss sich von solchen Typen klar
distanzieren, die nur die Konfrontation mit der Staatsmacht suchen
und an inhaltlicher Debatte nicht interessiert sind.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
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Datum: 18.03.2015 - 20:28 Uhr
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