Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Salzeinleitung in Weser und Werra
(ots) - Die jetzt als Lösung des Salzproblems für Weser
und Werra verkaufte Einigung ist gar keine. Zu unterschiedlich waren
die Interessen der Anrainerländer zuvor, zu unterschiedlich sind sie
auch jetzt. Hessen geht es um tausende Arbeitsplätze, NRW will die
Weser zwischen Beverungen und Petershagen endlich sauber bekommen,
Niedersachsen hat sich in Sorge um das Wattenmeer erfolgreich gegen
die Nordseepipeline gewehrt. Jetzt soll es der Kalikonzern K+S
richten - irgendwie und bitte zügig. Die Krux ist, dass K+S über
Jahrzehnte viel zu hohe Salzeinleitungen zugebilligt wurden, als aus
Zeiten der Kriegswirtschaft in den 40er Jahren festgelegte Grenzwerte
im 21. Jahrhundert noch maßgeblich waren.
Das Land Hessen und K+S fühlen sich weiter ihrem 2014 im
Alleingang vereinbarten Salzreduzierungsplan verpflichtet - mit weit
längerer Laufzeit und höheren Grenzwerten. Das passt nicht zum jetzt
präsentierten Kompromiss. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren:
Die Politik hat sich einfach etwas Zeit gekauft - zunächst bis 2027.
Spätere Politikergenerationen können sich dann erneut den Kopf
zerbrechen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.03.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1187550
Anzahl Zeichen: 1393
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Salzeinleitung in Weser und Werra"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...