Mitteldeutsche Zeitung: zu Ferguson
(ots) - Wenn weiße Polizisten Hunde auf Afro-Amerikaner
hetzen, dann läuft etwas falsch. Wenn weiße Beamte schwarze
Autofahrer, die nicht einmal zu schnell gefahren sind, gezielt
anhalten, um Geld in die städtischen Kassen zu bringen, dann ist es
höchste Zeit, grundsätzlich nachzudenken. Mehr als ein halbes
Jahrhundert nach dem offiziell erklärten Ende der Rassentrennung lebt
der Rassismus in Amerikas Polizeitruppen erschreckend munter fort.
Das ist eine Tatsache, an der nicht zu rütteln ist. Doch ob es
gelingen kann, der Polizei in Ferguson beizubringen, dass sie
Menschen zu beschützen, aber nicht zu schikanieren hat, ist nicht
mehr gewiss. Denn bislang unbekannte Täter haben nun zwei Polizisten
in der Stadt angeschossen und schwer verletzt. Wer so handelt, der
will keinen Frieden, der will die permanente Auseinandersetzung.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.03.2015 - 19:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1185587
Anzahl Zeichen: 1051
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...