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Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Kurs der Griechen gegenüber der EU

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(ots) - Der griechische Verteidigungsminister Panos
Kammenos sieht es so: Bringt ihr kein Geld zu uns, bringen wir
Europas Flüchtlinge zu euch. Wartet's nur ab. Wer das als Fantasie
eines Rechtspopulisten abtut, der hat nicht richtig zugehört. Denn
auch der Vize-Innenminister von der linken Syriza sagte letzte Woche
nichts anderes. Aber was ist das eigentlich? Erpressung? Ja sicher.
Aber das ist nicht unüblich, wenn Staaten über Geld verhandeln, in
ganz Europa. Doch das hier ist mehr. Es ist die Instrumentalisierung
der Flüchtlingsnöte in Europa. Eine Rechnung mit Menschen.
Deutlicher: Es ist ein angedrohter Menschenhandel. Und wer so
handelt, mit dem möchte man eigentlich gar nicht handeln.



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Datum: 09.03.2015 - 18:02 Uhr
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