Rheinische Post: Kommentar /
Phänomen Fahrerflucht
= Von Christian Schwerdtfeger
(ots) - Fahrerflucht ist eine Straftat und kein
Bagatelldelikt. Würde aber jede Unfallflucht eine Verhandlung mit
einer Verurteilung nach sich ziehen, wären unsere Gerichte
hoffnungslos überlastet, die Polizei wäre fast nur noch damit
beschäftigt, diese Taten aufzuklären. Das Land würde binnen weniger
Jahre zu einem Volk von Straftätern werden. Das kann niemand
ernsthaft wollen. Doch was ist die Lösung? Strafen scheinen nicht
abzuschrecken. Wie sonst ist es zu erklären, dass von Jahr zu Jahr
mehr Menschen nach einem Unfall einfach abhauen, obwohl hohe Geld-
und Haftstrafen drohen? In Deutschland scheint Fahrerflucht eine Art
Volkssport zu sein. Unrechtsbewusstsein? Offenbar Fehlanzeige.
Solange der andere und man nicht selbst das Opfer ist, scheint man
das nicht so eng zu sehen - frei dem Motto: Das machen ja alle, wird
schon keiner mitbekommen. Doch der Geschädigte bekommt es mit und
bleibt meist auf den Kosten sitzen. In diese Lage sollte sich jeder
mal kurz hineinversetzen, wenn er drauf und dran ist, einen Unfallort
still und heimlich zu verlassen.
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Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
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Datum: 20.02.2015 - 21:14 Uhr
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