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Erstes "Biosimilar 2.0" in Deutschland eingeführt - Jetzt faire Spielregeln für Wettbewerb schaffen

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(ots) - In diesen Tagen wird mit Infliximab der erste
biosimilare monoklonale Antikörper für die Versorgung bereitgestellt.
Man spricht auch von den "Biosimilars 2.0", weil ihre Entwicklung und
Herstellung im Vergleich zu bereits verfügbaren Biosimilars nochmals
erheblich komplexer und damit aufwendiger ist. Infliximab ist ein
entzündungshemmendes biopharmazeutisches Medikament, das zur
Behandlung rheumatologischer Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis
und Morbus Bechterew, Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis
ulcerosa oder Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis)
eingesetzt wird.

"Die Einführung von Infliximab-Biosimilars ist ein Meilenstein für
die Versorgung. Denn noch immer haben viele Patientinnen und
Patienten in Deutschland nur in begrenztem Umfang Zugang zu modernen
biopharmazeutischen Arzneimitteltherapien. Infliximab-Biosimilars
können diese bestehende Versorgungslücke füllen", kommentiert Bork
Bretthauer, Geschäftsführer des Branchenverbandes der Generika- und
Biosimilarunternehmen Pro Generika, diese aktuelle Entwicklung.

"Zugleich öffnet die Einführung von Infliximab-Biosimilars ein
weiteres Segment der biopharmazeutisch hergestellten Arzneimittel für
den Preiswettbewerb, das insgesamt sehr hohe Relevanz für die
Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen hat", so
Bretthauer.

"Biosimilars machen die Behandlung von Patienten für unser
Gesundheitssystem dauerhaft bezahlbar. Notwendig ist jedoch, dass es
jetzt zu einem offenen und fairen Wettbewerb kommt.
Patentverlängernde Rabattverträge, die als Schutzzäune den
aufkeimenden Biosimilarwettbewerb behindern sollen, müssen jetzt aus
dem Weg geräumt werden. Zudem brauchen wir bundesweit
biosimilarfreundliche Rahmenbedingen, wie sie von Ärzten und
Krankenkassen z. B. bereits in Sachsen, Bremen und Westfalen-Lippe




erarbeitet worden sind und die die Patientenversorgung verbessern.
Daher engagieren wir uns für eine bundesweite Ausdehnung dieser
regionalen Best-Practice-Ansätze, von denen nicht zuletzt auch die
Krankenkassen profitieren", so Bretthauer abschließend.



Pressekontakt:
Bork Bretthauer, Geschäftsführer, Tel.: (030) 81 61 60 9-0,
info(at)progenerika.de

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Datum: 16.02.2015 - 10:02 Uhr
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