WAZ: Der Faktor Angst. Kommentar von Walter Bau zur Terrorgefahr
(ots) - Das Blutbad von Paris, die Toten von Verviers, nun
der Amoklauf in Kopenhagen. Frankreich, Belgien, Dänemark. Der Terror
kennt längst keine Grenzen mehr, und die Ziele der Attentäter ähneln
sich: Meinungsfreiheit und Toleranz, jüdische Einrichtungen,
Polizisten als Vertreter des Staates. So war es auch am Wochenende in
Kopenhagen. Auch in Deutschland wird die Gefahrenlage greifbar. Die
Absage des Braunschweiger Karnevalszuges erfolgte ganz offenbar nicht
aufgrund einer allgemeinen Einschätzung, sondern nach einem konkreten
Hinweis an die Polizei. Auch wenn die Sicherheitsbehörden in NRW für
die Rosenmontagszüge an Rhein und Ruhr keinen Grund für eine
Verschärfung der Vorkehrungen sieht - so mancher wird heute mit einem
mulmigen Gefühl am Straßenrand stehen. Letztlich ist es genau das,
was die Terroristen erreichen wollen: Unsicherheit und Angst. Eine
Gewalt, die von kaum einzuschätzenden Einzeltätern ausgeht, ist im
Vorfeld fast nicht zu stoppen. Das verleiht dieser Art von Terror
einen zusätzlichen Angstfaktor. Es ist ein perfides Kalkül der Täter.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.02.2015 - 18:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1173433
Anzahl Zeichen: 1343
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Der Faktor Angst. Kommentar von Walter Bau zur Terrorgefahr"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...