Rheinische Post: Kommentar /
Ungerechte Verteilung
= Von Christian Schwerdtfeger
(ots) - Es ist angesichts der seit Monaten steigenden
Flüchtlingszahlen nicht mehr nachvollziehbar, dass sich die
finanziellen Zuweisungen des Landes für die Kommunen nach veralteten
Vorjahreszahlen richten. So bekommt eine Stadt nur für die
Flüchtlinge Geld erstattet, die dort vor einem Jahr gemeldet waren.
Dass seitdem vielerorts deutlich mehr Asylbewerber leben, wird nicht
berücksichtigt. Diese Kosten müssen die Städte alleine tragen.
Dabei liegen längst aktuellere Zahlen vor, auf die die
Landesregierung zurückgreifen könnte. Sie tut es aber nicht, wohl
auch, um selbst Geld zu sparen. Denn für dieses Jahr würde das
Mehrkosten von rund 60 Millionen Euro verursachen.
Dabei ächzen die Städte und Gemeinden unter der nicht abreißenden
Flüchtlingswelle. Sie wissen nicht mehr, wo und wie sie die
Zuwanderer unterbringen können - und wie sie das bezahlen sollen.
Deshalb sollte die Landesregierung, die sich stets rühmt, alles zu
unternehmen, um die Kommunen zu entlasten, den Bemessungszeitraum nun
endlich den wirklichen Gegebenheiten anpassen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.02.2015 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1172812
Anzahl Zeichen: 1305
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Kommentar /
Ungerechte Verteilung
= Von Christian Schwerdtfeger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...