Mitteldeutsche Zeitung: Ost-Renten
Ostbeauftragte Gleicke: Angleichung bis 2019
(ots) - Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke
(SPD), hat eine Angleichung der Ost-Renten an die West-Renten bis
2019 in Aussicht gestellt und einen einschlägigen Beschluss des
Bundesrates vom Freitag gewürdigt. "Das ist ein guter Beschluss und
eine ganz wichtige Unterstützung meiner Arbeit", sagte sie der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Das
unterstreicht das, was ich seit Jahren sage." Gleicke fuhr fort:
"Alle, die im Moment gegen den Mindestlohn Sturm laufen, sollten
bedenken, dass er sich besonders auf das Rentenniveau im Osten
positiv auswirken wird. 2019 werden wir jedenfalls ein einheitliches
Rentenrecht haben. Das ist fest vereinbart, da steht die Koalition im
Wort." Die Länder hatten am Freitag im Bundesrat Druck gemacht für
eine Rentenangleichung in Ost- und Westdeutschland. Ohne Eingreifen
der Politik werde das Projekt auch 30 Jahre nach der Deutschen
Einheit nicht gelingen, heißt es in einem Beschluss der Länderkammer.
Die Bundesregierung müsse deshalb jetzt gemeinsam mit den Ländern
handeln. Konkret fordern die Länder, die Prüfung einer
Teilangleichung der Rentenwerte vorzubereiten. Es müsse deshalb
zeitnah eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe geben.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 07.02.2015 - 02:00 Uhr
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