Rheinische Post: Peer Steinbrück offen für Alt-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler in der Ukraine-Krise
(ots) - Der SPD-Abgeordnete und ehemalige
Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stünde in der Ukraine-Krise einer
vermittelnden Rolle von Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) zwischen
Russland und dem Westen offen gegenüber. Der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) sagte Steinbrück
auf die Frage, ob sich vielleicht auch Gerhard Schröder als
Ex-Kanzler und Gazprom-Funktionär stärker in die Verhandlungen
einbringen solle: "Die politischen Gespräche sind zuallererst Aufgabe
der Regierung. Aber ich sehe keinen Grund, warum sich nicht auch
andere gut vernetzte Personen einbringen sollten, um zu einem
erträglichen Verhältnis zurückzufinden." Steinbrück, der auch
Vorsitzender der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe ist,
forderte zudem von der Bundesregierung ein größeres internationales
Engagement. Angesichts des G7-Vorsitzes Deutschlands in diesem Jahr
sagte Steinbrück: "Es wird unvermeidbar sein, mehr Verantwortung in
der Welt zu übernehmen." Zudem könne Deutschland die Verantwortung
für Stabilität und Sicherheit in seiner Nachbarschaft nicht einfach
auf andere abschieben, so Steinbrück in der "Rheinischen Post".
Zugleich gab der SPD-Politiker bekannt, dass sein neues Buch
"Vertagte Zukunft" Anfang März erscheinen wird.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.01.2015 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1162609
Anzahl Zeichen: 1528
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Peer Steinbrück offen für Alt-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler in der Ukraine-Krise"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...