Rheinische Post: Kommentar /
Vom Wert der Kunst und ihren Preisen
= Von Stefani Geilhausen
(ots) - Es ist noch gar nicht lange her, dass der
Kunstberater aus Düsseldorf das WM-Quartier der
Fußball-Nationalmannschaft mit exquisiten Kunstwerken dekorierte. Ihm
selbst dürfte es wie eine Ewigkeit vorkommen, war er doch auf der
Rückkehr von dort am Flughafen unter Betrugsverdacht verhaftet
worden. Seit Juni ist aus dem charismatischen Liebling der
internationalen Kunstszene ein Mann geworden, der sich selbst als
"entmaterialisiert" bezeichnet, als zurückversetzt in die Zeit gleich
nach seinem Studium. Während der 62-Jährige in der Untersuchungshaft
sich neu zu erfinden sucht, gerät seine Branche vor Gericht ins
Zwielicht. Da ist die Welt der Reichen, in der sich mancher mit Kunst
und Luxus schmücken möchte, ohne etwas davon zu verstehen. Und da
sind die Berater, Experten und Händler, die Kenntnis und
Unterstützung bieten und dabei vor allem eins im Sinn haben: mit dem
Geld des reichen Kunden auch etwas von dessen Glamour zu erhaschen.
Am Ende eines solchen Prozesses werden alle beschädigt sein: der Ruf
des wirtschaftlich ruinierten Kunstberaters und der seiner Helfer,
auch der nicht angeklagten. Vor allem aber: die Kunst, deren Wert in
den Gewinnmargen ihrer Händler zu verschwinden scheint.
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Datum: 20.01.2015 - 20:13 Uhr
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