Rheinische Post: EU-Kommission verteidigt Lockerung des Stabilitätspakts
(ots) - Die EU-Kommission hat Kritik an ihrer neuen
Interpretation des Euro-Stabilitätspakts zurückgewiesen. Es handele
sich nicht um einen Freibrief für Defizitsünder wie Italien oder
Frankreich, betonte Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans in der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Wir
haben lediglich die bisherige Praxis kodifiziert und die Anwendung
von bestehenden Regeln präzisiert." Um für mehr Wachstum in Europa zu
sorgen, wolle die Kommission "vorhandene Spielräume intelligent
nutzen, ohne aber dabei die Regeln zu ändern", so Timmermans. Die
Kommission hatte vor wenigen Tagen ihre Bereitschaft erklärt, Ländern
mit einer Neuverschuldung von mehr als drei Prozent des
Bruttoinlandsprodukts mehr Zeit einzuräumen, um ihre Finanzen in den
Griff zu bekommen, falls sie einen glaubwürdigen Reformplan anbieten.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.01.2015 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1161475
Anzahl Zeichen: 1066
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...