Mitteldeutsche Zeitung: Toter Asylbewerber
Polizeigewerkschaft nimmt Ermittler in Schutz
(ots) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver
Malchow, hat die Dresdener Polizei gegen Vorwürfe in Schutz genommen,
die Umstände des Todes eines 20-jährigen Asylbewerbers vertuscht oder
nicht richtig ermittelt zu haben. "Ich kann keinen Fehler erkennen",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Vor Ort wurde festgestellt, dass es kein
natürlicher Tod war. Man konnte die Stichverletzungen aber nicht
sofort ausmachen. Mit der Sektion wurde genau das getan, was man in
solchen Fällen tut." Der Mann aus Eritrea war am Dienstag in Dresden
tot aufgefunden worden. Eine Obduktion ergab, dass er durch mehrere
Messerstiche starb. Noch am Mittwoch hatte es jedoch geheißen, es
gebe bei dem Toten keine Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung.
Inzwischen wurde auch bekannt, dass zwei Hakenkreuze an die Tür der
Wohngemeinschaft des Opfers geschmiert worden waren.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.01.2015 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1161332
Anzahl Zeichen: 1137
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Mitteldeutsche Zeitung: Toter Asylbewerber
Polizeigewerkschaft nimmt Ermittler in Schutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...