Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur katholischen Deutschen Bischofskonferenz
(ots) - Die Frage der Zulassung zur Kommunion für
katholische wiederverheiratete Geschiedene ist so sperrig wie die
Formulierung selbst. Sie ist für die Mehrheit in Deutschland ohne
Belang. Und selbst im schrumpfenden Kreis derjenigen, die noch zur
Kommunion gehen, ist der Konflikt erst dann gegeben, wenn der Pfarrer
den Leib Christi in Form einer Hostie verweigert - was nur noch sehr
selten vorkommt. Dennoch ist die Öffnung in dieser Frage ein lange
erhofftes Signal. In ihrem Papier lassen die Bischöfe sogar auf mehr
Mitsprache in den Fragen von Ehe, Sexualität und Frauenämtern hoffen.
Also genau dort, wo sich die katholische Kirche jahrzehntelang als
bewegungsunfähig erwiesen hat. Das ist die eigentliche frohe
Botschaft. Künftig soll also die Kirche entscheiden, wer Opfer einer
Scheidung und wer womöglich der Ehebrecher ist. Viele werden das mit
Entrüstung ablehnen und als von gestern verdammen. Anderen sei
gesagt: Ein Gespräch mit dem Gemeindepfarrer über Schuld und Sühne
ist ein zutiefst theologisches Anliegen. Kirchenferne werden das
beklagen, Kirchennahe als hilfreich empfinden.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.12.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1154911
Anzahl Zeichen: 1365
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur katholischen Deutschen Bischofskonferenz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...