WAZ: Das Image ist dahin. Kommentar von Frank Meßing zu Burger King
(ots) - Vorausschauendes Krisenmanagement sieht anders aus:
Seit dem Frühjahr ist bekannt, dass es die Yi-Ko Holding in ihren
Burger-King-Filialen nicht so genau mit der Sauberkeit und den
Rechten der Mitarbeiter nimmt. Vergangene Woche nun zog die Zentrale
in München plötzlich die Notbremse und stürzte 89 Restaurants mit
ihren 3000 Beschäftigten ins Chaos. Die Mitarbeiter müssen einmal
mehr für Fehler büßen, die Manager gemacht haben. Burger King selbst
will mit dem operativen Braterei-Geschäft nichts mehr zu tun haben
und vergibt 89 Filialen an die Partner Ergün Yildiz und Alexander
Kolobov. Die beiden verheben sich offenbar mit der Übernahme und
haben nur eines im Sinn: Kosten senken. Burger King entgleitet die
Kontrolle. Selbst nach einem Fernsehbericht über unhaltbare Zustände
bei Yi-Ko ändert sich nichts. Die riesige US-Kette steht in
Deutschland vor einem Scherbenhaufen: Ihr Image ist dahin, und jetzt
brechen auch noch die Einnahmen weg, wenn in Essen, Dortmund und
Oberhausen keine Burger mehr verkauft werden. Freude darüber wird nur
die Konkurrenz empfinden.
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Datum: 24.11.2014 - 19:01 Uhr
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