Rheinische Post: Kommentar /
Schnelles Internet als Wachstumschance
= Von Reinhard Kowalewsky
(ots) - Bei den Versteigerungen von Mobilfunkfrequenzen
können die Bürger nur gewinnen: Wenn der Staat tatsächlich fünf
Milliarden Euro einnimmt, wäre viel Geld da, um den Netzausbau auf
dem Land zu fördern. Falls der Staat dagegen weniger Geld einnimmt,
weil er die Netzbetreiber im Gegenzug für die neuen Frequenzen zu
einem weiteren Ausbau von schnellem Mobilfunk (LTE) auf dem Land
verpflichtet, wäre dem Gemeinwohl auch gedient: Zumindest für
Privathaushalte ist fast egal, ob sie nun mit LTE oder mit einem
DSL-Anschluss versorgt werden. Gleichzeitig müssen die
NRW-Landesregierung und die Bundesnetzagentur beim Thema schnelles
Internet umdenken. Die 13 Millionen Euro, die NRW 2013 für die
Förderung von Breitbandanschlüssen ausgegeben hat, waren zu wenig.
Die Netzagentur sollte sich überlegen, ob sie der Telekom auf dem
Land etwas höhere DSL-Tarife als in der Stadt erlaubt. Das könnte
Investitionen lohnender machen. Das klingt kundenfeindlich, ist aber
marktwirtschaftlich und könnte Kunden helfen: Gerade Firmen brauchen
für ihr Wachstum schnelle DSL-Anschlüsse auch abseits der Metropolen.
Da ist riskant, nur auf Subventionen für den Netzausbau zu hoffen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.11.2014 - 20:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1138864
Anzahl Zeichen: 1412
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Kommentar /
Schnelles Internet als Wachstumschance
= Von Reinhard Kowalewsky"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...