Mitteldeutsche Zeitung: zu Thüringen
(ots) - Bundespolitisch ändert das neue Triumvirat erst
einmal nichts. Die großen Konfliktthemen der Außen- und der
Verteilungspolitik lassen sich auf Landesebene leicht ausklammern.
Zudem führt SPD-Chef Sigmar Gabriel seine Partei derzeit straff in
Richtung Mitte, da gibt es keinerlei Raum, mit Rot-Rot-Grün zu
kokettieren. Und die Linke präsentiert sich auf Bundesebene so
zerstritten und desolat wie lange nicht. Daran aber könnte Thüringen
etwas ändern. Die dort erforderliche Zusammenarbeit der Realpolitiker
mit SPD und Grünen wird die Konflikte mit den Radikalen zuspitzen.
Es kann gut sein, dass darüber der Burgfrieden zerbricht und es
eine Entscheidung im Richtungskampf gibt. Den würden die vornehmlich
ostdeutschen Realos allein wegen ihrer zahlenmäßigen Stärke gewinnen.
Dann dürfte sich die Frage des Verhältnisses zu SPD und Grünen auf
Bundesebene neu stellen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 20.11.2014 - 19:17 Uhr
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