Rheinische Post: Kommentar /
Keine Entwarnung für die Bahn-Kunden
= Von Maximilian Plück
(ots) - Im Tarifkonflikt bei der Bahn zeichnet sich
eine Wende ab: Das Management handelt nach dem Motto "Der Klügere
gibt nach" und macht den Weg dafür frei, dass es in den Verhandlungen
endlich um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen geht, statt
wie bislang nur um das Kompetenzgerangel verfeindeter Gewerkschaften.
Zu Recht verabschiedet sich die Bahn von gemeinsamen Gesprächen mit
den Streithähnen EVG und GDL. Doch anstatt die Einzelverhandlungen
mutig anzugehen, pocht das Management darauf, dass am Ende doch
deckungsgleiche Lösungen bei beiden Gewerkschaften herauskommen
müssen. Diese Vorgabe mag zwar aus personalplanerischer Sicht
nachvollziehbar sein, setzt die Verhandler jedoch unnötig unter
Druck. Wie sich Gewerkschaften, die nicht einmal gemeinsam an einem
Verhandlungstisch Platz nehmen wollen, trotzdem für wortgleiche
Regelungen aussprechen sollen, ist völlig schleierhaft. Kunden müssen
sich deshalb auch in den kommenden Wochen auf weitere Streiks im
Schienenverkehr gefasst machen. Möglicherweise auch zur
Weihnachtszeit. Mit einer weniger starren Haltung und mehr Mut hätte
das Bahnmanagement den Kunden ein wohl größeres Geschenk gemacht.
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Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
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Datum: 19.11.2014 - 21:06 Uhr
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