WAZ: Die Macht der Stromkunden. Kommentar von Ulf Meinke zum Strompreis
(ots) - Es glich einem Ritual. Kurz vor dem Jahreswechsel
verschickten die Stromversorger Briefe an ihre Kunden - mit der
freundlichen, aber ebenso bestimmten Bitte, man möge doch künftig
etwas mehr Geld für den zur Verfügung gestellten Strom überweisen.
Einen Grund gab es immer: Mal waren es gestiegene Herstellungskosten,
mal staatliche Steuern oder sonstige Abgaben. So weit, so schlecht.
Diesmal fallen die Schreiben der Unternehmen anders aus.
Strompreissenkungen? Ja, tatsächlich. Es gibt sie wirklich. Auch wenn
die Einsparungen denkbar klein ausfallen, ist allein schon die
Trendwende bemerkenswert. Manche Verbraucher könnte die Post vom
Versorger auch daran erinnern, dass viel mehr drin ist, wenn man
nicht die Mühe scheut, aufmerksam die Preise der Anbieter zu
vergleichen und am Ende konsequent zu handeln. Viele Kunden, die noch
über einen meist vergleichsweise teuren Grundversorgungstarif
verfügen, hätten leichtes Spiel. Kein Wunder, dass etliche
Stromversorger noch abwarten, ob sie ebenfalls die Preise senken
müssen. Es hängt auch davon ab, wie viel Druck die Verbraucher durch
ihre unbestrittene Marktmacht ausüben.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.11.2014 - 19:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1137064
Anzahl Zeichen: 1423
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Die Macht der Stromkunden. Kommentar von Ulf Meinke zum Strompreis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...