Mitteldeutsche Zeitung: zu Frauenquote
(ots) - Vielleicht müssten sich alle erklärten Quotengegner
mal mit ihrer Chefin Angela Merkel unterhalten. Diese ist zwar nicht
zum neuen Quoten-Fan geworden, findet inzwischen aber auch, dass eine
gesetzliche Regelung angesichts eines sogar sinkenden Anteils von
Frauen in Führungsetagen sinnvoll ist. Aber nicht nur deswegen führen
die Gegner der Quote eine Schlacht, die längst verloren ist. Der
festgeschriebene Anteil von weiblichen Aufsichtsräten wird nicht das
Allheilmittel sein und nicht automatisch dazu führen, dass sich auch
in mittleren Ebenen Frauen auf Chefposten durchsetzen. Die Quote
taugt aber auch nicht zum Schreckgespenst. Denn dass sich ohne Druck
nichts ändert, haben die vergangenen Jahre gezeigt. Ihre Gegner
erreichen mit jeder Panikmache vor allem, dass selbst Frauen, die
bislang eine gesetzliche Regelung für überflüssig hielten, zu der
Erkenntnis kommen: Ohne geht es wohl tatsächlich nicht.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.11.2014 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1135889
Anzahl Zeichen: 1143
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...