PresseKat - Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Armutsrisiko

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Armutsrisiko

ID: 1127583

(ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die
Statistik zum Armutsrisiko:

In Deutschland wird nicht massenhaft gehungert. In Deutschland ist
die Kinderarmut durch die Bankenkrise nicht gestiegen wie in
Griechenland oder den USA. Deutschland ist reich. Aber das macht den
Skandal der relativen Armut nicht kleiner, sondern größer. 16,1
Prozent, also 13 Millionen Menschen, leben bei uns unterhalb der
Armutsrisiko-Grenze. Für Gutverdiener: Das sind bei Alleinlebenden
979 Euro im Monat für Miete, Lebensmittel und alles andere, was der
Mensch braucht. Die Zahl von 16,1 Prozent ist (bei mittelfristig
steigender Tendenz) gegenüber dem Vorjahr stabil, wobei "stabil" das
Gegenteil dessen bedeutet, was uns die Regierenden über Stabilität
erzählen: Die gesamtökonomisch noch ganz gute Lage, die sie zu
preisen pflegen, wird mit miesen Verhältnissen für einen großen Teil
der Bevölkerung erkauft.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Zur Berliner Konferenz zur Lage der Flüchtlinge aus Syrien: Hilfsorganisationen fordern ein Mehr an internationaler Hilfe Berliner Zeitung: Kommentar zum Gesetzentwurf zur Tarifeinheit
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.10.2014 - 17:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1127583
Anzahl Zeichen: 1125

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Armutsrisiko"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau