Mitteldeutsche Zeitung: zu Familien-Synode
(ots) - Alles, was als Zwischenstand über die Öffnung für
alternative Lebensformen wie homosexuelle Partnerschaften oder über
die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten zu
lesen war, ist erst einmal hinfällig. Abgeschwächt in "Die einen
sagen so, die anderen so"-Formeln, findet sich manches nur im Text,
weil der Papst es so wollte. Franziskus hält damit zumindest die
Debatte offen. Er widersteht der Versuchung, autoritär zu
entscheiden. Das ist klug, weil seine Kirche weithin gespalten ist.
Längst hat der Pluralismus die Weltorganisation katholische Kirche
erfasst. Das erschwert global einheitliche, verbindliche Lösungen.
Die Kunst katholischer Differenzierung ist daher die eigentliche
Aufgabe für eine Kirche, wie Franziskus sie sich wünscht.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.10.2014 - 18:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1123441
Anzahl Zeichen: 987
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...