Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Streik der Lokführer
(ots) - Die Spartengewerkschaften der Lokführer (GDL)
und der Piloten (VC) erhöhen mit ihren erneuten Streiks den Druck auf
Bahn und Lufthansa - und dürften damit Pendler und Reisende
verärgern. Wieder einmal müssen Millionen Bahnreisende und Tausende
Fluggäste sehen, wie sie an ihr Ziel kommen. Man mag zwar Verständnis
dafür aufbringen, dass etwa die Lokführer mehr Geld wollen. Doch
darum allein geht es GDL-Chef Claus Weselsky nicht. Er will vor allem
seine kleine GDL stärken und künftig auch über Tarifverträge etwa für
Zugbegleiter mit der Bahn verhandeln. Mehr Macht - das ist sein Ziel.
Damit legt er sich mit der zahlenmäßig größeren
Eisenbahnergewerkschaft EVG an - zwei Gewerkschaften auf
Konfrontationskurs. Dass dieser Kampf nun auf dem Rücken der
Fahrgäste ausgetragen wird, ist unerträglich. Überhaupt erweist der
GDL-Chef mit seinem Muskelspiel den Gewerkschaften einen Bärendienst.
Der Ruf nach Einschränkungen im Streikrecht gerade bei kleinen
Arbeitnehmervertretungen wird lauter. Weselsky hat sich verrannt. Es
wird Zeit, dass er zur Vernunft kommt.
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Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
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Datum: 15.10.2014 - 21:00 Uhr
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