Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu schlechten Sorgerecht-Gutachten
(ots) - Die Wochen oder Monate, die ein Kind nicht bei
Mutter oder Vater verbringen darf, kann niemand zurückbringen.
Entsprechend sorgfältig sollten Familienrichter bei ihren Beschlüssen
sein.
Dass eine Vielzahl richterlicher Entscheidungen auf mangelhaften
Gutachten basiert, wie die Fernuni Hagen herausgefunden hat, ist
erschreckend. Zum einen fehlt vielen Richtern offenbar das Wissen,
Gutachten auf Methodik und Schlüssigkeit zu überprüfen. Zum anderen
gibt es immer noch Richter, die Gutachter ohne Psychologiestudium
beauftragen. So konnten in Einzelfällen Kindergärtnerinnen oder
Heilpraktiker über das Wohl und Wehe von Familien mitentscheiden,
weil es keine Vorschriften für die Qualifikation von Gutachtern in
Familienrechtsverfahren gibt.
Es ist lobenswert, dass der Deutsche Richterbund die Studie nicht
einfach abtut oder Mängel in ihr sucht. Nein, der Richterbund hat die
Fehlgutachten zu seinem Thema erklärt und will jetzt auf
verschiedenen Ebenen gegensteuern.
Für etliche Kinder und Eltern kommt das allerdings zu spät. Sie
müssen seit Jahren unter Fehlurteilen leiden.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.10.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1121557
Anzahl Zeichen: 1384
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu schlechten Sorgerecht-Gutachten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...