Mitteldeutsche Zeitung: zu Milchprodukten/Preissenkungen
(ots) - Milch ist derzeit billig in Deutschland, und das hat
insbesondere mit der Ukraine-Krise zu tun. Als Antwort auf die vom
Westen verhängten Sanktionen hat Russland ein Einfuhrverbot für
Milchprodukte verhängt. Die Milchindustrie wird ihre Waren nicht
los. Die Handelsketten, denen der Milchpreise zuvor ohnehin zu hoch
war, nutzen die Situation nun aus, um bei den Erzeugern niedrigere
Preise durchzusetzen. Notwendig ist die Senkung nicht. Milch und
Milchprodukte sind in Deutschland alles andere als teuer, das wird
auch von der Mehrheit der Verbraucher so empfunden. Sie sollten kein
Interesse daran haben, dass Milchbauern Pleite gehen und die schon
laufende Konzentration hin zur großindustriellen Produktion weiter
verstärkt wird. Nur: Gegen niedrige Preise wird sich kaum jemand
wehren. Das macht die Aktion der Handelsriesen so gefährlich.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.10.2014 - 18:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1117052
Anzahl Zeichen: 1076
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...