WAZ: Vom Nahverkehr und Kirchtürmen
- Kommentar von Michael Kohlstadt
(ots) - Über das Kirchturmdenken in der Region haben wir
schon oft berichtet. Beim Nahverkehr scheinen diese Kirchtürme
besonders hoch zu sein. Doch wenn sich die Rhein-Ruhr-Region als
attraktiver Ballungsraum präsentieren möchte, darf es bei Bussen und
Bahnen weder Stadtgrenzen noch Denkverbote geben.
Sicher: Auch in Berlin, dem nach dem Ruhrgebiet zweitgrößten
deutsche Ballungsraum, sind Bus- und Bahnfahrer durch den
störanfälligen ÖPNV leidgeprüft. Aber immerhin gibt es in der
Hauptstadt kein solches Kuddelmuddel aus diversen Zuständigkeiten wie
an der Ruhr.
Dem Verkehrsverbund jedenfalls fehlen schlicht und einfach die
Mittel, übergreifende Konzepte durchzusetzen. Die wahre Macht liegt
in den Händen der kommunalen Verkehrsbetriebe, also bei den Städten.
Die denken im Zweifel nur an sich und nicht ans große Ganze.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.09.2014 - 19:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1114110
Anzahl Zeichen: 1106
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Vom Nahverkehr und Kirchtürmen
- Kommentar von Michael Kohlstadt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...