WAZ: IG Metall will Stellenabbau in Düsseldorfer Mercedes-Werk verhindern
(ots) - Die Gewerkschaft IG Metall hat Widerstand gegen
einen möglichen Stellenabbau im Düsseldorfer Mercedes-Werk
angekündigt. "Wir befürchten einen Dammbruch", sagte Nihat Öztürk,
Geschäftsführer der Gewerkschaft IG Metall in Düsseldorf, der in
Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Montagausgabe). Im Daimler-Konzern kursieren seinen Angaben zufolge
Pläne, einen Teil der Produktion des Mercedes-Transporters Sprinter
künftig in die USA oder nach Mexiko zu verlagern. Hunderte
Arbeitsplätze in Düsseldorf stehen offenbar auf dem Spiel. Öztürk
warnte vor weit reichenden Folgen für den Automobilstandort
Deutschland. Bislang sei die Internationalisierung der deutschen
Autokonzerne nicht zulasten heimischer Standorte erfolgt. "Sollte
Daimler davon abrücken, wäre kein Werk mehr sicher." Die IG Metall
werde entschieden gegen mögliche Stellenstreichungen in Düsseldorf
vorgehen. Für die NRW-Landeshauptstadt ist Daimler mit 6500
Arbeitsplätzen der größte industrielle Arbeitgeber.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.09.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1110908
Anzahl Zeichen: 1283
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: IG Metall will Stellenabbau in Düsseldorfer Mercedes-Werk verhindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...