Rheinische Post: Polizei und CDU in NRW fordern Meldepflicht für Hooligans
(ots) - Polizei und CDU in NRW fordern im Kampf gegen
Fan-Ausschreitungen bei Fußballspielen eine neue Meldepflicht:
Randalierer, die im Umfeld von Bundesligaspielen aufgefallen sind,
sollen sich künftig beim Anpfiff eines Spiels ihres Clubs auf der
Polizeiwache ihrer Heimatgemeinde melden müssen. "Auf diese Weise
kann effektiv verhindert werden, dass polizeibekannte Gewalttäter
überhaupt zum Spielort anreisen und in den Stadien oder Innenstädten
randalieren", sagt der Rechtsexperte der CDU im Landtag, Peter
Biesenbach, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post
(Dienstagausgabe). Die CDU will einen Gesetzentwurf im Parlament
einbringen, der unserer Zeitung vorliegt. Darin heißt es: "Die
Polizei kann gegenüber einer Person anordnen, sich an bestimmten
Tagen zu bestimmten Zeiten bei einer bestimmten Polizeidienststelle
zu melden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die Person
eine Straftat begehen wird und die Meldeauflage zur vorbeugenden
Bekämpfung der Straftat erforderlich ist." Die Polizei begrüßt den
Plan. Erich Rettinghaus, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft (DPolG)
in NRW, betont: "Die Maßnahme könnte sowohl der Gefahrenabwehr als
auch der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten dienen."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.09.2014 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1108414
Anzahl Zeichen: 1488
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Polizei und CDU in NRW fordern Meldepflicht für Hooligans"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...