WAZ: Basisdemokratie ist nicht gefährlich
- Kommentar von Gerd Heidecke
(ots) - Das Aufbegehren der "Wutbürger" gegen Stuttgart 21
hat eine Bewegung ins Rollen gebracht, die zu einer Vielzahl von
Bürgerentscheiden führte. Oft scheint bei den Abstimmungen eine
Anti-Haltung gegen "Die da oben" Volkes Stimme zu beeinflussen. In
Essen stimmte die Mehrheit gegen den Messe-Neubau, obwohl fast alle
politisch Etablierten in der Stadt dafür waren.
Deshalb ist das neue Basisdemokratie-Verständnis noch lange keine
Gefahr für die Demokratie. Die Legitimation der Gewählten schrumpft
nicht mit Widerspruch gegen ihre Entscheidungshoheit, sondern mit der
Wahlbeteiligung. Bei der letzten Kommunalwahl in NRW erreichte sie
gerade noch 50 Prozent. Oft stehen so hinter der stärksten Fraktion
in einem Stadtparlament weniger als 20 Prozent der Wahlberechtigten.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.09.2014 - 19:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1104148
Anzahl Zeichen: 1037
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Basisdemokratie ist nicht gefährlich
- Kommentar von Gerd Heidecke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...