Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Kaufkraft- und Armutstudie
(ots) - Blühender Osten, darbender Westen: Das ist zu
schwarz-weiß gemalt. Doch die Diskussion über die faire Verteilung
von Milliarden an Fördermitteln ist so berechtigt wie notwendig.
Natürlich sind seit der Wiedervereinigung große Summen in den Aufbau
Ost geflossen. Natürlich hat dies auch Entwicklungen mit sich
gebracht, die als ungerecht oder überflüssig betrachtet werden. Aber
es war richtig und wichtig, in den Osten Deutschlands zu investieren,
um dort Perspektiven zu eröffnen, Arbeitsplätze zu erhalten oder neue
zu schaffen. Doch die Zeit ist reif für einen Systemwechsel. Die
Verteilung der Gelder darf nicht mehr nach Himmelsrichtungen
erfolgen, sie muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Den
Blick dafür schärft die Studie des Instituts der deutschen
Wirtschaft. Sie berücksichtigt regionale Unterschiede und ist damit
aussagekräftiger als andere, allgemeinere Untersuchungen. Erschöpfend
ist das Ergebnis damit aber längst nicht. Gleichwohl zeigt die Studie
die Problemfelder auf: Großstädte, Arbeitslosigkeit, Alleinerziehende
und Integration. Es ist an der Politik, daraus die richtigen Schlüsse
zu ziehen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.08.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1099576
Anzahl Zeichen: 1391
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Kaufkraft- und Armutstudie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...