WAZ: Die witzige Frau von der Leyen
- Zwischenruf von Walter Bau
(ots) - Ursula von der Leyen, nicht eben als Ulknudel
bekannt, hat einen Witz gemacht. Das konnte ja nicht gutgehen.
Gefragt, ob es angesichts der mutmaßlichen Finanzierung der
Terrorgruppe IS durch die Herrscher in Katar und die Annexion der
Krim durch Russland bei den beiden Austragungsorten für die
Fußballweltmeisterschaften 2018 und 2022 bleiben könne, meinte die
Verteidigungsministerin: "Wo auch immer gespielt wird: Deutschland
schickt schießendes Personal."
Kaum war das Zitat auf dem Markt, rollte in Berlin zuverlässig die
Empörungserzeugungsmaschinerie an. In SPD und Linkspartei rümpfte man
die Nase über den flotten Spruch der Ministerin. Das gehe doch
wirklich nicht angesichts der Krisenlagen, raunten politisch korrekt
die Bedenkenträger. Und der Regierungssprecher musste sich bohrenden
Fragen zum Fall von der Leyen stellen.
Nun kann man den Spruch der Verteidigungsministerin lustig finden
oder eben auch nicht. Zum Aufreger oder gar Skandal taugt die
Angelegenheit allerdings in keinem Fall. Besser ein schlechter Witz
als die üblichen gestanzten Polit-Phrasen. Und die organisierte
Empörung ist vor allem eines - zum Schießen komisch.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.08.2014 - 18:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1098950
Anzahl Zeichen: 1480
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Die witzige Frau von der Leyen
- Zwischenruf von Walter Bau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...