Mitteldeutsche Zeitung: zu NSU-Terror
(ots) - In Thüringen hintertrieb der Inlandsgeheimdienst die
Fahndung nach dem NSU-Trio, ohne dass dies Konsequenzen gehabt hätte.
Im Kern handelt es sich um Strafvereitelung im Amt. Doch die
Ereignisse sind zu diffus und liegen zu lange zurück, als dass man
der Verantwortlichen habhaft werden könnte. Manche führen diese
Zustände auf das unvermeidliche ostdeutsche Chaos in der
Aufbauphase der 90er Jahre zurück. Das aber ist keine hinreichende
Begründung. In Hessen ereignete sich später Ähnliches. Hier war ein
Mitarbeiter des Verfassungsschutzes ganz in der Nähe, als Halit
Yozgat ermordet wurde. Dass der Verfassungsschutz nicht alles
preisgeben kann, ist nachvollziehbar. Aber dass weder Polizei noch
Justiz ihm beikommen, wenn es um Straftaten geht, ist ein Unding.
Der NSU-Skandal dauert an.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 19.08.2014 - 19:41 Uhr
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